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3.3 Calvins Prädestinationslehre
Calvin war ähnlich wie Luther ein Theologe des Wortes. Das heißt er arbeitete dogmatisch und erstellte Exegesen der Bibel. Der souveräne Gott ist der bestimmende Gedanke seiner Theologie. Die Ehre Gottes ist hiernach der Sinn der Schöpfung. Die Geschichte wird bestimmt durch die Errettung der Erwählten und die Bestrafung der Verworfenen. Gott gibt seinen Geschöpfen Wirkraum und lenkt alles auf sein Ziel hin. Es bleibt für Calvin ein undurchdringliches Geheimnis, warum Gott in der Vorhersehung und Prädestination „die einen zum Heil und die anderen zum Verderben bestimmt hat“.[42]
[42] J. Calvin, Institutio, Bd 3. Kap. 21, 5, (1541).
[43] Wolfgang Layh (Hrsg.): Dogmatik-Repetitorium, Erlangen 1994, Seiten 168, 174 und 192. [44] Ebd. Auch Seite 14, 90, 127, 182f. Für ganzen Abschnitt vgl. auch: Kantzenbach, Friedrich Wilhelm: Die Reformation in Deutschland und Europa. Gütersloh, 1965 (= Evangelische Enzyklopädie, Bd. 9), Seite 92. Und: Lortz, Joseph & Iserloh, Erwin: Kleine Reformationsgeschichte. Ursachen-Verlauf-Wirkung. Freiburg, 1969. Seiten 190 und 191. Werbung: Akku Staubsauger Senseo Kaffeemaschine Adobe Photoshop Logitech Maus |
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